NOW - Netzwerk Oekonomischer Wandel

Was ist NOW?

Was ist NOW?

Wir – Menschen, die seit langem in unterschiedlichen alternativökonomischen Bewegungen aktiv sind – haben uns im Netzwerk Oekonomischer Wandel zusammengeschlossen, um in Vielfalt zu vertreten, was uns eint:
eine zukunftsfähige Alternative zur gegenwärtigen Wirtschaftsordnung.

Auf dieser Seite erfährst Du mehr über die einzelnen Initiativen.

Commons

Commons entstehen auf Augenhöhe. Sie sind überall dort, wo etwas gemeinsinnig hergestellt, genutzt, verwaltet und weiterentwickelt wird. Dabei kann es um die Lebensmittelproduktion gehen, um Softwareprogrammierung, die verteilte Nutzung nachhaltiger Energiequellen, die Lösung von Transportproblemen oder die menschliche Pflege. Commons werden „jenseits von Markt und Staat“ verortet.

Degrowth / Postwachstum

Degrowth betont mehr als andere Ansätze, dass diese Transformation in den reichen Ländern des globalen Nordens mit einer demokratisch organisierten Reduktion von Produktion und Konsum auf ein global gerechtes und nachhaltiges Niveau einhergeht.

Gemeinwohl-Ökonomie

In der Gemeinwohl-Ökonomie dient alle wirtschaftliche Tätigkeit dem Gemeinwohl und nicht mehr der Geldvermehrung um ihrer selbst willen. Erfolg wird mit dem Gemeinwohl-Produkt (Volkswirtschaften), der Gemeinwohl-Bilanz (Unternehmen) und der Gemeinwohl-Prüfung (Investitionen) gemessen. Ungleichheiten bei Einkommen, Vermögen und Macht halten sich in maßvollen Grenzen. Der Umweltverbrauch bleibt innerhalb der Regenerationsfähigkeit natürlicher Ökosysteme und der planetaren Grenzen. Wirtschaftspolitische Grundsatzentscheidungen werden demokratisch getroffen.

Kollaborative / Kokreative Ökonomie

Kollaborative und Kokreative Ökonomie ermöglicht es Menschen – mittels niederschwellig zugänglichen Plattformen – Güter und Werte gemeinschaftlich (kollaborativ) und kokreativ zu erstellen, zu nutzen und zu teilen. Sie können somit auf vielfältige Weise zum Gemeinwohl beitragen und an diesem teilhaben.

Solidarische Ökonomie

Solidarische Ökonomie bedeutet wirtschaften, um die Bedürfnisse der Menschen auf Basis freiwilliger Kooperation und Selbstorganisation zu befriedigen. Dies geschieht möglichst ökologisch, diskriminierungsfrei und global gerecht. Es geht also um Sinn vor Gewinn und um Kooperation statt Konkurrenz.

Tauschlogikfreies Wirtschaften

Tauschlogikfreiheit als Ansatz zeigt stärker als andere auf, was der Markt bzw. die Tauschlogik macht: künstliche Knappheit, Wachstumszwang, Missgunst… Tauschlogikfreies Wirtschaften basiert auf der Befreiung unserer Lust, tätig zu werden, orientiert an den Prinzipien Beitragen statt Tauschen und Besitz statt Eigentum.